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Zum Abschluss des vierten von fünf Unterrichtsblöcken besuchten die Schülerinnen und Schüler der Banken-Mittelstufe (BA16) in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Sarah Hansen und ihrem Lehrer Alexander Krause die ungarische Hauptstadt Budapest. 

 

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Aufgrund der äußerst zentralen Lage des gebuchten Hotels war es der Gruppe möglich, viele Highlights des wirtschaftlichen sowie kulturellen Zentrum Ungarns zu Fuß zu erkunden und ein umfangreiches Programm innerhalb von nur fünf Tagen zu absolvieren. 

Am ersten Tag nach der Anreise wurde die Stadt mittels einer Busrundfahrt und begleitet durch eine ortskundige Reiseführerin erkundet. Hierbei galt es, sich einen ersten Überblick über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf beiden Uferseiten der Donau zu verschaffen. Die Stadt entstand 1873 durch die Zusammenlegung der vormals eigenständigen Stadtteile Buda, westlich der Donau gelegen, und Pest, östlich der Donau gelegen. Mit ihren ca. 1,7 Millionen Einwohnern gehört Budapest zu den zehn größten Städten innerhalb der Europäischen Union und gilt als absoluter Touristenmagnet. 

Ein Besuch des 268 Meter langen und direkt am Pester Donauufer gelegenen Parlamentsgebäudes bildete den Auftakt für den dritten Tag vor Ort. Das Gebäude ist eines der markantesten Wahrzeichen Budapests und wurde nach dem Vorbild des Palace of Westminster in London erbaut. Hier werden die für die Landesgeschichte wichtige Stephanskrone und die ungarischen Kronjuwelen aufbewahrt. Abends konnten dann die beeindruckend beleuchteten Uferseiten bei einer gemeinsamen Donau-Schifffahrt auch aus einer anderen Perspektive bestaunt werden. 

Bevor am fünften Tag die Heimreise angetreten wurde, konnte der letzte Tag im Budaer Burgviertel verbracht werden. Die dortigen Gebäude sowie das Donaupanorama befinden sich seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und jedes Mitglied der Reisegruppe wird sich wohl noch länger an den spektakulären Wachwechsel vor dem Präsidentenpalast oder die architektonische Schönheit der Fischerbastei erinnern. 

Am letzten Tag unmittelbar vor der Abreise wurde das jüdische Viertel in Budapest, das auch Elisabethviertel genannt wird, besucht. Die Große Synagoge von Budapest, welche für 3.000 Menschen Platz bietet und eine der größten Synagogen der Welt ist, konnte dabei im Rahmen einer deutschsprachigen Führung besucht werden. 

Spätestens nach dieser Studienfahrt ist wohl jedem Mitreisenden klar, dass Budapest mit mehr als Gulasch zu verbinden ist, auch wenn diese ungarische Spezialität häufig bei gemeinsamen Abendessen probiert wurde. 

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Text: Sarah Hansen 

Bild: Sarah Thoss/Christoph Backes

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