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Die Studienfahrt der Oberstufe begann mit der individuellen Anreise der Studierenden. Ein Großteil reiste bereits am Freitag an, obwohl der offizielle Beginn erst am Samstag war. Wie auch in den Vorjahren wurden die Übernachtungen im zentral, nahe der Plaza Mayor, gelegenen Hostal "Santa Cruz" im Zentrum Madrids gebucht. Nachdem wir abends im Restaurant "La Imprenta" typisch kastilisch gegessen haben, stürzten wir uns ins pulsierende Madrider Nachtleben.

Das Huertas-Viertel mit seinen Bars und Clubs war der Anlaufpunkt unserer Klasse. Am Sonntag wurde am Morgen der "Rastro" besucht - ein großer Trödelmarkt im Zentrum Madrids. Anschließend wurde durch unseren Lehrer, Herrn Fuchs, eine Stadtführung durch die Altstadt angeboten. 

Im Anschluss daran ging es zur Tourismusmesse "FITUR". Das Partnerland dieser Messe war in diesem Jahr Argentinien. Daher war auch am Messetag ein großer Stand an dem "Plaza de Mayor" in der Nähe des Hostals aufgebaut, um sich auch außerhalb des Messegeländes über die Kultur der Argentinier zu informieren. Laut Angaben der Messebetreiber gab es dieses Jahr mehr Besucher und Stände als in den letzten Jahren. Anders als auf der ITB in Berlin stellten hier hauptsächlich südamerikanische Länder und die einzelnen Regionen Spaniens aus. 

Abends folgte ein gemeinsames Abendessen im Restaurant "Finca de Susana". Ein edel wirkendes Lokal mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis, welche eine spanisch-asiatische Crossover-Küche anbietet. Am nächsten Tag ging es für die Studierenden nach Toledo. Dieser Ausflug wurde von einer der Teilnehmerinnen im Rahmen des Faches Veranstaltungsmanagement geplant und durchgeführt. Nach dem Rundgang durch die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Stadt klang der Ausflug auf der Sonnenterrasse in einem Café mit Blick auf den Fluss Tajo aus. Am Dienstag wurde von unserem Lehrer ein Halbtagesausflug nach Alcalá de Henares angeboten. Dort besuchten wir das Wohnhaus des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes und die 1499 gegründete Universität. Auf dem Rückweg wurde In Kleingruppen der "Atocha Bahnhof" besichtigt oder auf einer Aussichtsplattform des „Circulo de Bella Artes“ der Blick über Madrid genossen. 

Der Ausklang der Studienreise fand im Restaurant "La Sanabresa" statt, welches von den Schülern selbst am Vorabend ausgewählt wurde. Mittwochs wurde die ebenfalls als Weltkulturerbe ausgezeichnete Stadt Segovia, 90 km nördlich von Madrid, besucht. Neben dem sehr gut erhaltenen römischen Aquädukt und der historischen Altstadt stellte insbesondere der von den Mauren begründete „Alcazar“ den kulturellen Höhepunkt dar. Der Donnerstag war für die Mehrheit unserer Klasse der Rückreisetag. Die Abreise ist ebenfalls individuell gestaltet worden, daher blieben einige Studierende noch bis Freitag in Madrid.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in kurzer Zeit unglaublich viel touristisch wichtige Attraktionen gesehen und darüber hinaus als Klasse auch viel Spaß hatten. Bei strahlendem Sonnenschein waren lediglich die Minusgrade am Morgen und in der Nacht gewöhnungsbedürftig.

Text und Fotos: Sina Krings und Andreas Fuchs