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Unsere Klasse, die Berufsfachschule für Wirtschaft, hat sich morgens am Kaller Bahnhof getroffen. Anschließend sind wir in den REWE gegangen und haben für unsere Lehrer ein kleines Dankeschön-Geschenk gekauft. Von da aus sind wir als Klasse zusammen in die Schule gegangen und wir hatten drei Stunden Unterricht.

Um 18.20 Uhr haben wir uns später wieder am Bahnhof getroffen und sind anschließend zur Schule gegangen. Am Ende der offiziellen Abschlussfeier in der Aula wurde jeder nach dem Alphabet einzeln aufgerufen und erhielt das Zeugnis.

 

Gruppenbild

Abschlussfoto BFW15A (Foto: Boja)

Nachdem die Feier zu Ende war, sind wir alle mit dem Zug nach Euskirchen gefahren und haben uns dort in einem Restaurant getroffen. Wir haben über das vergangene Schuljahr gesprochen, gegessen, gelacht und zusammen viel Spaß gehabt. Im Anhang noch einige Zukunftspläne und -Empfehlungen von unserer Klasse. Am Ende des Jahres haben alle Schüler eine konkrete Zukunftsperspektive entwickelt, sodass Sie nicht nur Zuhause sitzen.

Tipps von zwei ehemaligen Schülerinnen, die wissen wie es geht

„Fachabiristen“

Wir als zukünftige Azubis

Text: Songül, Gina, Anja

 

„Fachabiristen“

Wir wollen nach der BFW Fachabi machen, weil sich damit unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern (z.B. Steuerberater, Wirtschaftsberater oder etwas anderes)

Unser hauptsächliches Ziel war der Realschulabschluss (Fachoberschulreife), doch durch das ganze Wissen, was einem in diesem Jahr beigebracht wird, denkt man auch über die Zukunft nach. Wie wir es geschafft haben, uns fürs Fachabi zu qualifizieren? - Durch Anwesenheit, mündliche Mitarbeit, durchs ständige Lernen und gute Klausuren schreiben.

Was auch noch wichtig sein kann: Macht gut mit, arbeitet mit den Lehrern zusammen und zeigt Disziplin.

Gruppenbild

Die zukünftigen HöHa-Schüler (Foto: Boja)

Das war‘s von uns. Viel Erfolg und Spaß bei eurem ersten Jahr am BK Eifel.

Text: Yannik, Ismael und Tim

 

Wir als zukünftige Azubis

Als wir von der Hauptschule zum Berufskolleg Eifel kamen, wussten wir noch nicht so wirklich, wie unser beruflicher Werdegang aussehen wird. In erster Linie wollten wir hier alle den Realschulabschluss erfolgreich erreichen. Im Januar 2016 hatten wir die Möglichkeit, ein 3-wöchiges Praktikum zu absolvieren. Durch das Praktikum haben wir einen Einblick in diesen Beruf erlangen können.

Adrian E.: Mein Praktikum habe ich in dem Logistik-Bereich absolviert und habe mich entschieden, in diesem Bereich meinen beruflichen Weg einzuschlagen. Ein paar Wochen später habe ich mich nach Stellen umgesehen, die diesen Beruf ausbilden. Nun habe ich eine Ausbildung zum Fachlageristen bei DuoTherm in Zingsheim.

Patrick P.: Ich hab mich über einen Freund informiert, der diesen Beruf erlernt. So bin ich auf diesen Beruf aufmerksam geworden und habe mich somit mehr im Internet über diesen Beruf informiert. Nun möchte ich eine Ausbildung als Garten- Landschaftsbauer in Kall beginnen.

Daniel H.: Sucht noch!

Max R: Ich habe mehrere Praktika bei Rewe absolviert und konnte somit einen Einblick in den Beruf als Einzelhandelskaufmann erlangen. Die Arbeit dort hat mir sehr gefallen. Daraufhin habe ich mich auch dort um die Ausbildungsstelle beworben und sie auch bekommen.

Text: Adrian E. Patrick P., Max R. und Daniel H.

 

Tipps von zwei ehemaligen Schülerinnen, die wissen wie es geht:

Hallo wir sind die beiden Jacquelines aus der BFW15A. Wir haben dieses Jahr hier gut durchgestanden und wollten euch hier ein paar Tipps geben wie ihr dieses Jahr gut hinbekommt:

Hier unsere drei Tipps wie ihr dieses Jahr NICHT erfolgreich meistert:

  1. Seid so nervig wie es nur geht! Diskutiert ohne wirkliche Argumente, schreit rum, macht richtig Terror! Das lieben die Lehrer ALLE.
  2. Macht nie Hausaufgaben! Wer zur Hölle macht heutzutage noch Hausaufgaben?
  3. Lernen ist unnötig! Wer braucht das schon? Gute Noten fliegen einem doch zu!

Unsere Erfahrungstipps, die zum guten Gelingen dieses Jahres beitragen:

  1. Seid ja immer pünktlich! Ansonsten macht das erstens keinen guten Eindruck und ihr sammelt unnötige Fehlstunden an. Zudem nervt es einfach, wenn der Unterricht begonnen hat, und dann immer jemand, der zu spät kommt, somit den Unterricht stört.
  2. Macht euer eigenes Ding! Lasst euch von keinem unterkriegen. Bedeutet: Lasst die anderen „Scheiße bauen“ und schwänzen. Denn wie wir alle wissen, sind dies diejenigen, die später sich am Abschluss wundern, warum Sie keinen Abschluss erhalten haben. Macht also gut mit, denn ihr wollt am Ende euren Abschluss haben und später auch in eurer Zukunft erfolgreich sein und eine gute Ausbildung machen. Also fleißig lernen - dann klappt es auch.
  3. Nicht unnötig diskutieren! Macht das bitte nicht, denn das bringt überhaupt nichts. Wenn ihr also irgendwas habt worüber ihr diskutieren wollt, dann macht das in einem ruhigen Ton. Und vor allem NUR, wenn ihr gute Argumente bzw. die nötigen Beweise habt. Denn sonst ist es einfach nur unnötig und nervt die anderen! Unser Tipp: Regelt es alleine mit dem Lehrer unter vier Augen und klärt es in einem ruhigen sachgemäßen Ton. Die Lehrer sind auch nur Menschen und machen ihren Job.
  4. Macht immer eure Hausaufgaben und lernt für Klausuren! Ich weiß, dies kann manchmal ganz schön nerven. Uns hat es immer Motivation gegeben, immer daran zu denken was wir erreichen wollen im Leben. Dazu gehört nun mal ein guter Realschulabschluss. Wenn ihr also gut lernt, Hausaufgaben macht und gut im Unterricht mitarbeitet, steht euren Lebenswegen nichts mehr im Wege. Mit diesem Abschluss öffnen sich für euch ganz neue Türen, denn Ihr habt viel bessere Chancen auf einen guten und sicheren Arbeitsplatz (Ausbildung).
  5. Wenn ihr krank seid, fragt eure Mitschüler, welche Hausaufgaben zu machen sind und was zu lernen ist. Klar könnt Ihr jetzt sagen: „Ich bin ja krank und dann können die nichts machen.“ Könntet ihr! Aber, wir sagen euch aus unseren Erfahrungen: Informiert euch! Denn nehmen wir mal an, es stünde eine Klausur bevor, dann wird auch in der Schule dafür gelernt, wenn Ihr nicht da seid. Und dies wäre so viel Stoff, den ihr nacharbeiten müsstet. Glaubt uns, das werdet Ihr nie alles auf einmal nacharbeiten können. Somit ist es vorprogrammiert, dass ihr schlechte Noten schreibt.
  6. Wenn Ihr krank seid fahrt zum Arzt und holt euch ein Attest. Vor allem wenn ihr bei Klausuren fehlt, müsst Ihr ein Attest haben, damit Ihr diese Klausur nachschreiben dürft. Wenn Ihr keins habt, gibt es eine sechs. Also denkt daran, immer Attest mitbringen!
  7. Wenn Ihr etwas nicht versteht, dann fragt den Lehrer oder die Mitschüler. Trefft euch zum Beispiel nachmittags mit euren Mitschülern und lernt zusammen. Das hilft sehr viel und Ihr fühlt euch vielleicht wohler, als den Lehrer zu fragen.

Auch, wenn es einem Mal schwer fällt im Unterricht aufzupassen oder man einen Tiefpunkt hatte wegen einer schlechten Note, dann lohnt es sich auf jeden Fall durchzuhalten und nachher mit einem Realschulabschluss diese Schule zu verlassen. Wer weiß, vielleicht erhaltet ihr am Ende die Qualifikation für das Gymnasium, mit der ihr theoretisch auch Abitur machen könntet. Oder ihr habt so gute Leistungen erbracht, dass ihr eine/r der Besten des Jahrgangs werdet.

Wenn ihr diese Tipps befolgt, steht euch nichts mehr im Weg, euren Abschluss zu schaffen. Also haltet durch - egal wie schwer es manchmal ist. Es lohnt sich!

Wir wünschen euch viel Glück.

Text: Jacqueline R. & Jacqueline O.

Die beiden Jacquelines

Bildunterschrift: Die Jacquelines der BFW15A (Foto: Boja)